«Alles sollte so einfach wie möglich gemacht werden, aber nicht einfacher.»

Albert Einstein

Referenzen

Ballenberg im Taschenformat
Museum Wasseramt, Halten

Der mittelalterliche Turm des Museums Wasseramt in Halten (SO) ist schon von weither sichtbar. Das regionale Freilichtmuseum eröffnete im Frühling 2018 die erneuerte Ausstellung in fünf frisch restaurierten Speichern aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

Wie hat man Vorräte ohne Kühlschrank haltbar gemacht? Wie haben Hausfrauen gewaschen bevor es Waschmaschinen gab? Wer weiss noch wie Küfer, Sattler oder Schmiede arbeiteten? Wer sich für solche Fragen interessiert, kann jeweils in der Sommersaison im Museum Wasseramt Objekte entdecken, die von diesen Arbeiten zeugen. Besucher können hören und lesen was für viele Menschen, nicht nur im Wasseramt, in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts Alltag war.

Martin Birrer Design ist für die Szenografie und Grafik der neuen Ausstellung verantwortlich. MMWyss hat die Ausstellung inhaltlich konzipiert und kuratiert sowie die Ausstellungstexte verfasst. Die Hörstationen mit Zeitzeugen sind in Kooperation mit Hörmal entstanden.

Impressionen aus der Ausstellung




«Geld stinkt nicht»
Stadtarchiv Bern, Museumsnacht 2018

An der Museumsnacht 2018 beging die Steuerverwaltung der Stadt Bern ihr 150-jähriges Jubiläum mit einer Ausstellung im Stadtarchiv Bern. Eine kurze Kulturgeschichte des Steuerleistens, Fotos der Stadt Bern um 1900, sowie ein Film und Schauspieler machten das trockene Thema lebendig.

Der Illustrator Tom Frey von hundundhut sorgte mit seinen witzigen und intelligenten Darstellungen für manches Augenzwinkern. Zwei kostümierte Schauspieler von StattLand bezogen als reiche Witwe und als rechtschaffener Steuerbeamter das Publikum in ihre Dispute mit ein. Im Kino konnten sich Besucher anhand eines Zeichentrickfilms von 1981 anschaulich erklären lassen, wie eine Stadt ihre Infrastrukturprojekt finanziert. MMWyss hat das Projekt kuratiert.

Impressionen von der Ausstellung im Stadtarchiv





Ein virtuelles Bilderbuch
Schloss Spiez

Vom Schweizer Maler Ernst Kreidolf stammen bezaubernde Aquarelle und Zeichnungen zu fantasievollen Märchen. Bekannt sind seine beiden Bilderbücher «Wintermärchen» und «Alpenblumenmärchen».

Schloss Spiez widmet seine Sonderausstellung im Sommer 2017 dem Schaffen Kreidolfs. In Form eines virtuellen Bilderbuchs erschliesst ein Tablet in der Ausstellung Kreidolfs bekannte Märchen.

Wer sich für die unbekannten Seiten des Künstlers interessiert, findet auf dem Tablet spannende Hintergrundinformationen zu seinen Werken. Für Kinder  bietet die virtuelle Ergänzung der Ausstellung einen spielerischen Zugang zu Kreidolfs Welt. Zusammen mit Schloss Spiez hat MMWyss die multimediale Ergänzung der Ausstellung produziert und gestaltet.

Screenshots aus der App


 



Der orange Bus
Stadtarchiv, Bern

Bümpliz – Ausländerghetto oder Trendquartier? Das ist nur eine Frage die sich die Besucher der mobilen Ausstellung des Stadtarchivs Bern in diesem orangen Bus stellen konnten.

Der Bus war im Sommer 2016 an verschiedenen Ecken der Stadt Bern zu sehen. Bilder, Hörstationen und kleine Magazine boten Einblicke in Geschichte und Gegenwart des Stadtteils in Berns Westen.
In Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Bern und dem Grafikbüro Hopping mad hat MMWyss diese Ausstellung konzipiert und realisiert.

Impressionen aus der Ausstellung im Bus





 

Eine Hörspur mit mittelalterlicher Weltliteratur
Abegg-Stiftung, Riggisberg

Die Sonderausstellung 2016 «Freund und Feind. Das Tier in der mittelalterlichen Textilkunst» wird von einer Hörspur mit mittelalterlicher Weltliteratur begleitet. Ausschnitte aus Texten wie Parzival oder Tristan und Isolde entführen die Besucher in die Welt des Mittelalters.

Dieser akustische Leckerbissen ist eine Co-Produktion von MMWyss und dem Hörmal-Verlag.









Multimediale Rätsel für Kinder
Historisches Museum, Baden

Die Fledermaus Frank hat Kinder bisher im alten Landvogteischloss in Baden beglückt. Nun können Kinder begleitet von Frank die Ausstellung Geschichte >verlinkt< entdecken.

Familien mit Kinder können an der Museumskasse iPad Minis ausleihen und damit auf spielerische Weise mehr über die Spanischbrötlibahn oder die früheren Kurgäste in Baden erfahren.



Multimediale Vermittlung im historischen Schloss
Historisches Museum Thurgau, Schloss Frauenfeld

Vor rund 1000 Jahren trug die halbe Ostschweiz den Namen Thurgau. Die neue Schlossausstellung zeigt auf drei Etagen, wie der Thurgau eidgenössisch wurde und zu seiner heutigen Form fand. In drei audio-visuell bespielten Räumen, den so genannten History-Boxen, erzählen vier fiktive Schlossbewohner, wie der Alltag auf der mittelalterlichen Burg hätte sein können.

Auf jeder Etage bieten Touchscreens einen Überblick über das Thema. Andere Medienstationen erschliessen zum Beispiel das Bildprogramm einer Glasscheibe oder vermitteln Geschichten, die sich hinter dem Wappenfries im Gerichtssaal verbergen. An besonderen Touchscreenstationen animieren Wimmelbilder und Rätsel grosse und kleine Kinder die Ausstellung zu entdecken.

Screenshots aus weiteren Touchscreenstationen:

 




Die Anfänge der Schweiz multimedial erzählt
Bundesbriefmuseum Schwyz

Die mittelalterlichen Bündnisse mit ihren beeindruckenden Siegeln im Bundesbriefmuseum
in Schwyz zeugen von der Geschichte der Eidgenossenschaft. Die 2014 neu gestaltete Ausstellung präsentiert den Bundesbrief von 1291 und weitere geschichtsträchtige Dokumente in eleganter Atmosphäre.

Zahlreiche Touchscreens vermitteln den historischen Kontext zu Geschichte und Mythos rund um den Bundesbrief. In kleinen Texthäppchen und unterstützt durch animierte Karten und Bilder erzählen die von MMWyss entwickelten Multimedia-Stationen anschaulich, was wir über die Schlacht am Morgarten wirklich wissen oder was der Bundesbrief mit der Geistigen Landesverteidigung zu tun hat.

Screenshots aus weiteren Touchscreenstationen:






Franz Ludwig von Erlach – Schlossherr und weitgereister Diplomat
Schloss Spiez

Das Schloss Spiez liegt in einer idyllischen Bucht am Thunersee. Im Innern lässt sich auf den Spuren der ehemaligen Besitzer die Schlossgeschichte entdecken.

Eine von MMWyss produzierte Medienstation erzählt die Lebensgeschichte Franz Ludwig von Erlachs. Sie erschliesst auf elegante und zurückhaltende Weise eindrucksvolles historisches Bildmaterial aus der Epoche des Spiezer Schlossherren. Zahreiche Porträts und Schlossdarstellungen vermitteln einen Eindruck der Lebenswelt der Besitzerfamilie im 17. Jahrhundert.

Screenshots aus der Animation:






August Künzler – Ein helvetischer Kolonialist
Historisches Museum Thurgau, Frauenfeld

2014 zeigte das Historische Museum Thurgau in Frauenfeld die Sonderausstellung «August Künzler. Thurgau–Tanzania». Multimedial präsentierte die Ausstellung das Leben und Wirken des schillernden Thurgauers im Spannungsfeld der afrikanischen Dekolonisation. An den Medienstationen orientierten sich die Besucher über zentrale historische Entwicklungen im 20. Jahrhundert. Sie verfolgten die Abenteuer einer Tierfang-Expedition in Ostafrika oder informierten sich über Künzlers Wirken als Agrarunternehmer in Tanzania.


Screenshots aus den Animationen: