«Alles sollte so einfach wie möglich gemacht werden, aber nicht einfacher.»

Albert Einstein

Referenzen

KU:BE – Schon gehört?
Co-Projektleitung MMWyss GmbH und Kultessen im Auftrag der Stadt Bern

 Auf den  Hörtouren durch die beiden Berner Quartiere Länggasse und Kirchenfeld/Ostring ist Unbekanntes, Unerwartetes und Unglaubliches zur Kulturgeschichte der Stadt Bern hören.   

KU:BE ist gleichzeitig eine Hörtour- und eine Navigationsapp. Nach dem Prinzip des «Design for all» kann sie von Menschen mit und ohne visuelle Beeinträchtigung gleichermassen genutzt werden.

Entwickelt wurde die App von Beginn weg in einem mitwirkenden Prozess zusammen mit sehbehinderten und blinden Menschen. Die Navigation beruht einerseits auf GPS und andererseits auf verbalen Wegbeschreibungen mit  Hinweisen zu Strassenüberquerungen, sowie zu taktilen und akustischen Orientierungshilfen für Menschen mit einer visuellen Beeinträchtigung.

Die KU:BE-App ist das Ergebnis eines Pilotprojekts im Rahmen des Smart City Prozesses der Stadt Bern. Die Beta-Version der App ist verfügbar über www.ku-be.ch. Kultessen und MMWyss GmbH haben das Projekt geleitet und verantworten die inhaltliche Umsetzung der Hörtouren. Alle Beteiligten des Projekts finden sich im Impressum.

Screenshots aus der App






Schöne, heile Welt – durch eine Virtual Reality Brille
Bundesbriefmusem Schwyz

Die Ausstellung «Schön, heile Welt» der Schwyzer Museumsgesellschaft zeigt  Landschaften aus der Innerschweiz. Die Kleinmeister David Alois und Franz Schmid haben in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts als es weder Smartphones noch Fotoapparate gab für  Touristen Souvenirs gemalt.

In der Ausstellung verschaffen multimediale Technologien neue Blicke auf die idyllischen Landschaften: Eine akustisch untermalte Projektion vermittelt die Atmosphäre der Zeit. Augmented Reality verdeutlicht eindrücklich die Siedlungsentwicklung seit jener Zeit. Ein Multimediaguide erläutert den historischen Hintergrund. Eine Virtual Reality Brille lässt einen beinahe in die Bilder eintauchen. MMWyss GmbH hat die Multimediatools zusammen mit Canned Soul Productions realisiert.   

Screenshots aus der dem Multimediaguide




Blick ins Grüne - Museumsnacht 2019
Stadtarchiv und Stadtgrün Bern

Unter dem Titel «Blick ins Grüne» gewährten Stadtgrün und Stadtarchiv Bern an der Berner Museumsnacht 2019 Einblick in Geschichte und Zukunft der Parkanlagen in Bern. In einem Film erzählen Parknutzerinnen und -nutzer, was ihnen gefällt und was nicht. Mitarbeitende von Stadtgrün Bern schildern Episoden aus ihrem Arbeitsalltag.

MMWyss GmbH hat Interviews geführt, den Film produziert sowie Stadtgrün und Stadtarchiv bei der Konzeption des ganzen Auftritts unterstützt. In Zusammenarbeit mit Tom Frey von hundundhut hat MMWyss GmbH den Flyer zur Ausstellung entwickelt.




Ballenberg im Taschenformat
Museum Wasseramt, Halten

Der mittelalterliche Turm des Museums Wasseramt in Halten (SO) ist schon von weither sichtbar. Das regionale Freilichtmuseum eröffnete im Frühling 2018 die erneuerte Ausstellung in fünf frisch restaurierten Speichern aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

Wie hat man Vorräte ohne Kühlschrank haltbar gemacht? Wie haben Hausfrauen gewaschen bevor es Waschmaschinen gab? Wer weiss noch wie Küfer, Sattler oder Schmiede arbeiteten? Wer sich für solche Fragen interessiert, kann jeweils in der Sommersaison im Museum Wasseramt Objekte entdecken, die von diesen Arbeiten zeugen. Besucher können hören und lesen was für viele Menschen, nicht nur im Wasseramt, in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts Alltag war.

Martin Birrer Design ist für die Szenografie und Grafik der neuen Ausstellung verantwortlich. MMWyss hat die Ausstellung inhaltlich konzipiert und kuratiert sowie die Ausstellungstexte verfasst. Die Hörstationen mit Zeitzeugen sind in Kooperation mit Hörmal entstanden.

Impressionen aus der Ausstellung




«Geld stinkt nicht»
Stadtarchiv Bern, Museumsnacht 2018

An der Museumsnacht 2018 beging die Steuerverwaltung der Stadt Bern ihr 150-jähriges Jubiläum mit einer Ausstellung im Stadtarchiv Bern. Eine kurze Kulturgeschichte des Steuerleistens, Fotos der Stadt Bern um 1900, sowie ein Film und Schauspieler machten das trockene Thema lebendig.

Der Illustrator Tom Frey von hundundhut sorgte mit seinen witzigen und intelligenten Darstellungen für manches Augenzwinkern. Zwei kostümierte Schauspieler von StattLand bezogen als reiche Witwe und als rechtschaffener Steuerbeamter das Publikum in ihre Dispute mit ein. Im Kino konnten sich Besucher anhand eines Zeichentrickfilms von 1981 anschaulich erklären lassen, wie eine Stadt ihre Infrastrukturprojekt finanziert. MMWyss hat das Projekt kuratiert.

Impressionen von der Ausstellung im Stadtarchiv





Ein virtuelles Bilderbuch
Schloss Spiez

Vom Schweizer Maler Ernst Kreidolf stammen bezaubernde Aquarelle und Zeichnungen zu fantasievollen Märchen. Bekannt sind seine beiden Bilderbücher «Wintermärchen» und «Alpenblumenmärchen».

Schloss Spiez widmet seine Sonderausstellung im Sommer 2017 dem Schaffen Kreidolfs. In Form eines virtuellen Bilderbuchs erschliesst ein Tablet in der Ausstellung Kreidolfs bekannte Märchen.

Wer sich für die unbekannten Seiten des Künstlers interessiert, findet auf dem Tablet spannende Hintergrundinformationen zu seinen Werken. Für Kinder  bietet die virtuelle Ergänzung der Ausstellung einen spielerischen Zugang zu Kreidolfs Welt. Zusammen mit Schloss Spiez hat MMWyss die multimediale Ergänzung der Ausstellung produziert und gestaltet.

Screenshots aus der App


 



Der orange Bus
Stadtarchiv, Bern

Bümpliz – Ausländerghetto oder Trendquartier? Das ist nur eine Frage die sich die Besucher der mobilen Ausstellung des Stadtarchivs Bern in diesem orangen Bus stellen konnten.

Der Bus war im Sommer 2016 an verschiedenen Ecken der Stadt Bern zu sehen. Bilder, Hörstationen und kleine Magazine boten Einblicke in Geschichte und Gegenwart des Stadtteils in Berns Westen.
In Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Bern und dem Grafikbüro Hopping mad hat MMWyss diese Ausstellung konzipiert und realisiert.

Impressionen aus der Ausstellung im Bus





 

Eine Hörspur mit mittelalterlicher Weltliteratur
Abegg-Stiftung, Riggisberg

Die Sonderausstellung 2016 «Freund und Feind. Das Tier in der mittelalterlichen Textilkunst» wird von einer Hörspur mit mittelalterlicher Weltliteratur begleitet. Ausschnitte aus Texten wie Parzival oder Tristan und Isolde entführen die Besucher in die Welt des Mittelalters.

Dieser akustische Leckerbissen ist eine Co-Produktion von MMWyss und dem Hörmal-Verlag.










Multimediale Rätsel für Kinder
Historisches Museum, Baden

Die Fledermaus Frank hat Kinder bisher im alten Landvogteischloss in Baden beglückt. Nun können Kinder begleitet von Frank die Ausstellung Geschichte >verlinkt< entdecken.

Familien mit Kinder können an der Museumskasse iPad Minis ausleihen und damit auf spielerische Weise mehr über die Spanischbrötlibahn oder die früheren Kurgäste in Baden erfahren.



Multimediale Vermittlung im historischen Schloss
Historisches Museum Thurgau, Schloss Frauenfeld

Vor rund 1000 Jahren trug die halbe Ostschweiz den Namen Thurgau. Die neue Schlossausstellung zeigt auf drei Etagen, wie der Thurgau eidgenössisch wurde und zu seiner heutigen Form fand. In drei audio-visuell bespielten Räumen, den so genannten History-Boxen, erzählen vier fiktive Schlossbewohner, wie der Alltag auf der mittelalterlichen Burg hätte sein können.

Auf jeder Etage bieten Touchscreens einen Überblick über das Thema. Andere Medienstationen erschliessen zum Beispiel das Bildprogramm einer Glasscheibe oder vermitteln Geschichten, die sich hinter dem Wappenfries im Gerichtssaal verbergen. An besonderen Touchscreenstationen animieren Wimmelbilder und Rätsel grosse und kleine Kinder die Ausstellung zu entdecken.

Screenshots aus weiteren Touchscreenstationen:

 




Die Anfänge der Schweiz multimedial erzählt
Bundesbriefmuseum Schwyz

Die mittelalterlichen Bündnisse mit ihren beeindruckenden Siegeln im Bundesbriefmuseum
in Schwyz zeugen von der Geschichte der Eidgenossenschaft. Die 2014 neu gestaltete Ausstellung präsentiert den Bundesbrief von 1291 und weitere geschichtsträchtige Dokumente in eleganter Atmosphäre.

Zahlreiche Touchscreens vermitteln den historischen Kontext zu Geschichte und Mythos rund um den Bundesbrief. In kleinen Texthäppchen und unterstützt durch animierte Karten und Bilder erzählen die von MMWyss entwickelten Multimedia-Stationen anschaulich, was wir über die Schlacht am Morgarten wirklich wissen oder was der Bundesbrief mit der Geistigen Landesverteidigung zu tun hat.

Screenshots aus weiteren Touchscreenstationen:

 






Franz Ludwig von Erlach – Schlossherr und weitgereister Diplomat
Schloss Spiez

Das Schloss Spiez liegt in einer idyllischen Bucht am Thunersee. Im Innern lässt sich auf den Spuren der ehemaligen Besitzer die Schlossgeschichte entdecken.

Eine von MMWyss produzierte Medienstation erzählt die Lebensgeschichte Franz Ludwig von Erlachs. Sie erschliesst auf elegante und zurückhaltende Weise eindrucksvolles historisches Bildmaterial aus der Epoche des Spiezer Schlossherren. Zahreiche Porträts und Schlossdarstellungen vermitteln einen Eindruck der Lebenswelt der Besitzerfamilie im 17. Jahrhundert.

Screenshots aus der Animation: